7. – 13. Schuljahr

Daniel Bernsen

„Codenames selbst erstellen

Wiederholen und vernetzen mit dem Spiel des Jahres 2016

„Codenames ist ein Deduktionsspiel von Vlaada Chvátil, das 2016 mit dem renommierten Preis „Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde. Die Spielidee lässt sich mit selbst erstellten Karten auch im Geschichtsunterricht zur Wiederholung und Vernetzung von Begriffen nutzen.
Kurzfassung der Spielanleitung
Kurzfassung der Spielanleitung
Vorbereitung:
Bilden von zwei Teams, Größe pro Gruppe 4 – 10 Spielende. Aufteilen in ein blaues und ein rotes Team mit jeweils einem Geheimdienstchef. Die übrigen Spieler sind Agenten. Geheimdienstchefs und Agenten sitzen sich am Tisch gegenüber.
Aufbau:
Auslegen von 5x5 Karten in der Tischmitte, die Geheimdienstchefs erhalten eine Codekarte sowie die Karte zum Abdecken der erratenen Begriffe.
Spielziel:
Die Agenten raten die Begriffe, die zu ihrem Team gehören. Das Team, das zuerst alle seine Begriffe erraten hat, gewinnt.
Spielablauf:
Es startet das Team, dessen Farbe am Rand der Codekarte zu sehen ist. Der Geheimdienstchef dieses Teams nennt einen Oberbegriff und eine Anzahl von Karten, deren Begriffe für ihn zu diesem gesuchten Oberbegriff gehören. Die Agenten des Teams versuchen nun zu erraten, welche der ausliegenden Karten zu dem genannten Oberbegriff passen und müssen mindestens einen Tipp abgeben. Danach ist das andere Team an der Reihe.
Vollständige Original-Regeln
Die vollständigen Original-Regeln von „Codenames können in deutscher Sprache auf der Internetseite von Czechgames als PDF heruntergeladen werden: http://czechgames.com/files/rules/codenames-rules-de.pdf
Spielend Wiederholen
Durch das Spielen von Codenames mit historischen Fachbegriffen, Namen und Ereignissen können zentrale Inhalte des Unterrichts wiederholt und ihre Zusammenhänge aufgezeigt werden. Dies geschieht mithilfe von Oberbegriffen, Personennamen oder Jahreszahlen, mit denen die Spielerinnen und Spieler Verbindungen zwischen den ausliegenden Begriffskarten herstellen können.
Regeln
Für das Spiel werden 25 Karten mit jeweils einem Begriff in einem Raster von 5x5 Karten offen ausgelegt. Es wird in zwei Teams einem blauen und einem roten gespielt. Die Teams sind jeweils unterteilt in einen Geheimdienstchef und einen oder mehrere Agenten. Das heißt, es werden mindestens vier Spielerinnen und Spieler benötigt. Die Geheimdienstchefs der beiden Teams sitzen jeweils am einen Ende des Tischs, ihre Agenten sitzen ihnen gegenüber. Zwischen Geheimdienstchefs und Agenten liegt in der Mitte des Tischs das Feld mit den 5x5 Karten.
Vor den Geheimdienstchefs steht zusätzlich noch eine so genannte „Codekarte, die nur für die Geheimdienstchefs einsehbar ist (siehe Abbildung 2). Diese Karte zeigt ein Raster von 5x5 Feldern für die ausliegenden Karten an. Die am Rand des Rasters abgebildete Farbe zeigt an, welches Team anfängt. Für das Startteam sind neun Felder markiert, für das andere Team sind acht Felder markiert. Diese Markierungen zeigen an, welche der ausliegenden Begriffe von den Agenten erraten werden müssen: Die roten Felder/Begriffe sind die Ziele der Agenten des roten Teams, die blauen Felder/Begriffe müssen von den Agenten des blauen Teams aufgedeckt werden.
Aufgabe der Geheimdienstchefs
Es ist Aufgabe des Geheimdienstchefs, mit Hilfe von anderen Begriffen seinen Agenten mitzuteilen, welche Karten zu ihrem Team gehören. Der Spielidee folgend sind die Begriffe auf den Karten die Geheimnamen („Codenames) weiterer Agenten des Teams, die verschlüsselt vom Geheimdienstchef an seine Agenten weitergegeben werden.
In jeder Runde nennt der Geheimdienstchef je ein Wort und eine Zahl, die anzeigt, wie viele der ausliegenden Begriffskarten er mit diesem Codename in Verbindung bringt. Seine Agenten müssen nun raten, welche Begriffskarten zu dem gesuchten Oberbegriff gehören. Dazu beraten sie sich und benennen mindestens einen Begriff bzw. eine Karte. Maximal dürfen sie die vom Geheimdienst genannte...

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