Nachkriegsordnungen 1918 – 1923

Ausgabe: 186/2018

 

Gewalt und Krieg prägen auch 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs das Weltgeschehen. Vor diesem Hintergrund ist die Be­handlung der Nachkriegsordnungen im Ge­schichtsunterricht wichtiger denn je, und zwar aus zwei Gründen. Erstens sind „Versailles“ und die zahlreichen weite­ren Abkommen die „Mutter aller Nach­kriegsordnungen“, vergleichbar wohl nur noch mit dem Westfälischen Frieden. Die Erfahrungen des fragilen Friedens nach 1918 bildeten auch den Hintergrund für die Nachkriegsordnung seit 1945. Zweitens sind viele der heu­tigen Konflikte in Europa, Asien und Afrika eine Folge der schwierigen Neu­ordnung nach dem Ersten Weltkrieg. Geschichte und Gegenwart hängen bei diesem Thema eng zusammen.

 

5. – 13. Schuljahr

Zwischen Krieg und Frieden
Ordnungsvorstellungen und Ordnungsversuche 1918 – 1923


10. – 13. Schuljahr

Ein karthagischer Frieden?
Urteile von Zeitgenossen und Historikern zum Versailler Friedensvertrag von 1919


10. – 13. Schuljahr

Der Versailler Vertrag
Fundament für eine stabile Friedensordnung? Eine Analyse zeitgenössischer Zeitungsberichte


9. – 9. Schuljahr

Die Betrogenen?
Italien nach dem Ersten Weltkrieg


5. – 13. Schuljahr

Krieg im Nachkrieg?
Gewalterfahrungen und ihre literarische Verarbeitung anhand der Erinnerungen des Freikorps-Kämpfers Ernst von Salomon


5. – 13. Schuljahr

Die Volksabstimmungen 1920
„Heiligstes Recht der Völker“ – oder Vertiefung alter Feindschaften?


10. – 13. Schuljahr

Nachkriegs(un)ordnung?
Besatzung und rassistische Propaganda nach dem Ersten Weltkrieg


5. – 13. Schuljahr

„Eine Linie im Sand“
Das Sykes-Picot-Abkommen und seine Folgen


5. – 13. Schuljahr

„Wir leben eben in schweren Zeiten“
Nachkriegs(un)ordnung in der erzählenden Literatur