Geschichte von rechts

Ausgabe: 185/2018

 

„Geschichte von rechts“ ist kein neues Phänomen. Volkstümelnde, germanomanische, nationalistische oder rechtsextreme Geschichtsdeutungen begleiten Aufklärung und Liberalismus von Beginn an. Kern dieser Erzählungen ist eine Auffassung von Volk und Nation, die eine klare Unterscheidung von Eigenem und Fremden zulässt und aus Exklusion von Minderheiten Identität und Zugehörigkeit schafft. Dieser Deutungen bedienen sich auch die neuen rechten Gruppierungen, die unverhohlen die Ergebnisse der pluralistischen Geschichtswissenschaften in Frage stellen und ihre eigene "gefühlte Wahrheit" als identitäre Narrative anbieten. Das Heft führt in die Thematik ein und gibt Hinweise darauf, wie mit den Herausforderungen und Strategien rechtspopulistischer, revisionistischer und rechtsextremer Akteure umgegangen werden kann.

 

5. – 13. Schuljahr

Geschichte von rechts
Populismus, Revisionismus, Holocaustleugnung


5. – 13. Schuljahr

Der „Wucherjude“
Dekonstruktion eines wirkmächtigen antisemitischen Stereotypenkomplexes


5. – 13. Schuljahr

Schuldumkehr in YouTube- Kommentaren
Beurteilungen der alliierten Luftangriffe auf Dresden


5. – 10. Schuljahr

Verbrannte Erde – Schlacht zwischen Wolga und Weichsel
Historische „Wahrheit“ in Paul Carells Sachbuch – eine Analyse


10. – 13. Schuljahr

Durch keine Ergänzung zu retten?
Hellmut Diwalds „Geschichte der Deutschen“ als Beispiel


10. – 13. Schuljahr

Revisionistische Geschichtsbilder in Geschichtsmagazinen
Sprachliche und erzählerische Mittel im Geschichtsunterricht analysieren


5. – 10. Schuljahr

Deutscher Nationalismus im Rap
Provokation oder Mission?


5. – 10. Schuljahr

Der Fall Jonathan Meese
Darf der Hitlergruß in der Öffentlichkeit gezeigt werden?


5. – 13. Schuljahr

Frankreichs Erinnerung an Vichy
Zwischen Mythos der Résistance und dem Tabu der Kollaboration


5. – 13. Schuljahr

Der Kalte Krieg in Karikaturen
Eine kommentierte Auswahl der Werke von Fritz Behrendt als nützliche Ergänzung zum Schulbuch-Kanon